Sonntag, 2. Oktober 2016

Darum diese Studie!

Warum eine Studie, wenn das Thema doch "omnipräsent" in Gesellschaft, Politik und Medien ist? 

Themen zur Asylpolitik, zur Integration aber auch zur kulturellen Identität werden seit der Flüchtlingskrise häufig thematisiert und diskutiert in Gesellschaft und Politik - und dies findet Verbreitung über unterschiedliche Medienkanäle.
Dabei polarisieren Einstellungen oft und stereotype Wahrnehmungen treten  so in den Vordergrund, bedingen weitere Polarisation und Konfrontationen, gewollt oder ungewollt.
 
Doch bei den meisten dieser Darstellungen und Medienrepräsentationen geht es  darum, bestimmte Interessen und Ziele zu verfolgen - die oft mit der eigentlichen Sache nur am Rande in Zusammenhang stehen. Sind dies die Interessen und Ziele der Mehrheit? Sind diese Darstellungen repräsentativ?

Wissenschaft ist bemüht, objektiv, messgenau und für das jeweilige Thema "gültige" Werte zu ermitteln auf Basis einer für das Studienthema repräsentativen, also geeigneten, Grundgesamtheit - um so den Sachverhalt neutral darzustellen und damit für praktische Überlegungen eine Grundlage anzubieten. Wissenschaft bestimmt keine Politik und auch nicht Formen von Präsentation in den Medien.
Wissenschaft arbeitet für Erkenntnisgewinn. Diese Erkenntnisse können dann wieder zur Lösung "praktischer" Fragestellungen eingesetzt werden - im günstigsten Fall.
 
Und genau an dieser Stelle ist Ihre Meinung als Teilnehmerin oder Teilnehmer in dieser Studie von Bedeutung. Denn es geht nicht darum, welche Perspektiven von Politik, Asylkritikern oder Medien vertreten oder vermittelt werden, sondern es geht um Ihre Meinung.

Nehmen Sie teil.
Der Link zur Befragung befindet sich direkt unter dem Titel dieser Internetseite oder hier: http://ww2.unipark.de/uc/M_SP_Ihme/75e8/?a=  (externer Link).
 
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion wird voraussichtlich im Mai 2017 auf dieser Internetseite zugänglich sein. Obwohl Masterarbeiten generell veröffentlicht werden können, kann eine "breite" Veröffentlichung darüber hinaus bei wissenschaftlichen Studien im Voraus nicht abgeschätzt werden - aufgrund einiger studienbedingter Unabwägbarkeiten, z. B. eine nicht repräsentative Stichprobe, oder Haltungen der für eine Veröffentlichung relevanten Interessengruppen, z. B. Geldgeber von Magazinen, politische Vertretungen.

Natürlich erhebt auch diese Studie und Befragung nicht den Anspruch vollständiger Erfassung eines komplexen Sachverhaltes, wie der Flüchtlingskrise. Sie kann nur einen Teilbereich betrachten - in diesem Fall die Sichtweise der hiesigen Bevölkerung.

Asylpolitik in der Psychologie?
Überwiegend finden zwar  politische Lehr- und Einsatzfelder in der akademischen Psychologie nur am Rand Beachtung. Doch weist das Hagener Studium Schwerpunkte auf zur Sozialwissenschaft und zur Gemeindepsychologie - Fachbereichen, welche sich mit dem Zusammenleben von Menschen, Gruppen und Kulturen beschäftigen. Dies sind die theoretischen und praktischen Bezüge für diese Studie.
Falls Sie sich über die Forschungs- und Lehrinstitution der FernUniversität in Hagen informieren möchten, klicken Sie bitte hier.
 
Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Teilnahmebereitschaft!

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